Willkommen in den frühen 90ern. Die vorsintflutlichen Grafiken gehören eben auch zum Erlebnis Colonization. Aus den Lautsprechern klimpert MIDI-Musik. Wir sehen hier den Anfang des Spiels. Wie immer liegt die neue Heimat in der Äquatorregion, was aus militärischer Sicht bedeutet, zwischen den Konkurrenten eingekesselt zu sein, und aus wirtschaftlicher, sich vor Zucker nicht retten zu können, während Tabak und Baumwolle kaum irgendwo gedeihen wollen. Was dieses Spiel für einen Rekordversuch besonders qualifiziert, ist vor allem der perfekte Platz für die Hafenkolonie - mit nur zwei möglichen Landungsfeldern, von denen eins ein Berg ist. (Der Hügel südlich des Berges liegt zwar auch am Ozean, kann aber von keinem der Stadt benachbarten Ozean-Feld aus besetzt werden und ist deshalb nach meiner Erfahrung kein potenzielles Landungsfeld.) Der Kampf gegen das Expeditionsheer lässt sich damit auf idealem Terrain erzwingen, nämlich einem Berg, was viele Soldaten und Pferde spart. Außerdem liegen gleich zwei Silbervorkommen in Reichweite. |